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Double Crush Syndrome (DE)

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Mi. 22.01.2020 Einlass: 20:30 h Beginn: 21:00 h

Machen wir es kurz: DOUBLE CRUSH SYNDROME werden den Rock retten! Richtig gelesen: ‚werden’! Nicht ‚wollen’. Wenn eine Band ebenso gekonnt wie leichtfüßig zwischen ‚Bild’ und Metalpresse balanciert, und weder bei Festivals wie dem ‚Metallergrillen’ noch im ‚ZDF Fernsehgarten’ Gefahr läuft, auch nur einen Hauch jahrzehntelang aufgebauter Glaubwürdigkeit einzubüßen, muss man sich tatsächlich die Frage stellen: „Ja, wer soll ihn denn sonst retten?!“

Angeführt von Sänger und Gitarrist Andy Brings, einem Enfant Terrible par excellence (‚Promi Shopping Queen’) und erfolgreichen Filmemacher (‚Full Circle – Last Exit Rock´n´Roll’), legt DCS mit ‚Death To Pop’ das zweite Album vor, nachdem ihr Debüt ‚Die For Rock´n´Roll’ 2017 die deutschen Albumcharts von 0 auf 48 enterte und somit den Grundstein für die Rock´n´Roll Weltherrschaft legte.

Warum ist diese Band anders? Warum lässt sie sich nicht greifen und in bestehende Formen gießen?

Andy Brings: „Wir sind nicht hier, um irgendeine Erwartungshaltung zu erfüllen oder Darreichungsformen zu entsprechen, die sich im Rock und Metal bewährt haben. Wir berufen uns nicht auf Led Zeppelin oder Black Sabbath und halten uns nicht für tolle Musiker. Wir stehen zwar knietief im Punk und Metal, aber versuchen mit unseren eigenen Mitteln, den perfekten Popsong zu schreiben.“

Der perfekte Popsong? Laut Albumtitel muss der Pop doch sterben, wie passt das zusammen?

Brings: „‚Death To Pop’ klingt als Statement einfach geil. Gemeint ist damit, dass wir alles ablehnen, was nicht wahrhaftig ist und somit keinen Bestand haben kann. Insbesondere im Metal hat eine unerträgliche Beliebigkeit Einzug gehalten, die dem geneigten Hörer immer wieder dieselbe Konfektionsware vorsetzt, und somit schlimmerer Pop ist, als Pop selbst. Ich wünsche eher miesem Metal den Tod als mieser Popmusik. Die ist mir nämlich egal. Der Rock´n´Roll und seine Werte liegen uns jedoch sehr am Herzen.“

Und die sind auf ‚Death To Pop’ ganz klar umrissen: Liebe in all ihren Facetten (‚Whore’, ‚Cocaine Lips’), ein selbstbestimmtes Leben, Ablehnung von Konformität (‚We Cannot Be Ruled’, ‚Death To Pop’) und die Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer (‚Tonight’, ‚Souls To Sell’).

Produziert wurde ‚Death To Pop’, wie auch das Debütalbum, von Andy Brings, der sich dieses Mal allerdings ganz und gar seinem Freund, Mentor und Produzentenlegende Uwe Hoffmann, anvertraute. An der spanischen Costa Blanca und im heimischen Mülheim a.d. Ruhr entstand das Album, das Hoffmann als „eines der besten, an denen ich jemals beteiligt war“ bezeichnet, und das will bei seinem Lebenswerk aus Megahits (Die Ärzte, Sportfreunde Stiller, Terrorgruppe u.v.m.) durchaus etwas heißen. Andy Brings: „Uwe ist der absolute König, zu dem ich bedingungslos aufschaue. Sein Wort ist Gesetz für mich. Mit ihm zusammenzuarbeiten, bedeutet für mich seit vielen Jahren die größtmögliche künstlerische Erfüllung. Wir sind ein absolutes Dreamteam. Das gilt auch für meine Band Jungs Slick Prolidol (Bass, Gesang) und unseren neuen, alten Schlagzeuger Markus Herzog.“

Der Sound auf ‚Death To Pop’ ist reifer als zuvor, u.a. verstärkt durch weibliche Chorsängerinnen, entfaltet sich nun endlich die ganze Pracht der Minipunkrockmusicals, die nur selten länger als dreieinhalb Minuten sind. Mit größerer Besetzung will DOUBLE CRUSH SYNDROME auch ab 2020 auf Tournee gehen. Brings: „Bei uns kommt nix aus der Dose, was man sieht ist was man hört, egal ob zu dritt oder zu sechst. Wenn wir Bock auf die DCS BIG BAND haben, dann machen wir das auch. Unser eigener Spaß und unsere Energie sind seit jeher, neben unseren Songs, unsere stärkste Waffe. Dass wir polarisieren, ist dabei bereits eingerechnet und stört uns nicht. Im Gegenteil: wenn die Hater vor uns stehen, kriegen sie jedes Mal weiche Knie.“

Diese Band kennt keine Grenzen und Beschränkungen, und wird dem Rock´n´Roll endlich wieder Spaß und Action injizieren. Gerade als man dachte, er sei wieder sicher.

‚Death To Pop’ erscheint am 25. Oktober via Arising Empire.



 

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