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Sleeping with Sirens (US)

T.S. Eliot schrieb einst die berühmten Worte: „Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann je herausfinden, wie weit man gehen kann.“

Das Risiko treibt SLEEPING WITH SIRENS auf ihrem fünften Album ‘Gossip‘ an, zugleich ihrem ersten bei Warner Bros. Records. Durch klangliche Quantensprünge erreicht die Band – Kellin Quinn [Gesang, Keyboards], Jack Fowler [Lead-Gitarre], Nick Martin [Rhythmusgitarre], Justin Hills [Bass] und Gabe Barham [Drums] – künstlerische Gipfel. Gipfel nach denen sie strebte, seit sie sich vor fast 10 Jahren auf ihre musikalische Reise begab, während sie zugleich ihren charakteristischen Sound ausbaut: Alles überstrahlender, messerscharf schneidender Gesang, unglaublich eingängige Riffs und verschachtelte Beats.

In seinem Kern spiegelt das Album jedoch nicht nur kreatives Wachstum wider, sondern auch persönliches:

„Die Geschichte von ‘Gossip’ beginnt in mir, der von einem Jungen zum Mann reift“, schildert Kellin. „Ich habe im Grunde mein gesamtes Leben damit zugebracht, in dieser Band Musik zu machen. Mit diesem Album finde ich heraus, wer ich als Musiker, Ehemann und Vater sein will. Es ist ein schwerer, beängstigender, bereichernder und gewagter Prozess, der in den Songtexten dokumentiert wird. Musikalisch ist es für mich das erste SIRENS-Album, das absolut nach uns klingt. Wir haben einige Änderungen vorgenommen, experimentiert und weiterhin das getan, was wir am besten können: Kunst erschaffen. Es ist etwas Neues. Es hat einen authentischen Sound, nach dem wir stets gestrebt haben."

 

Seit ihrem Debüt ‘With Ears to See and Eyes to Hear‘ (2010) haben die Jungs fortwährend neue Winkel der Alternative Music ausgeleuchtet. Mit ihrer treffsicheren Doppelfaust aus turmhohen Melodien und punktgenauer Musikalität haben SLEEPING WITH SIRENS entlang ihres Weges eine verschworene Fangemeinde um sich geschart, genannt „Strays“, dazu verkauften sie bisher weltweit nicht weniger als 1,5 Millionen Alben. ‘Feel‘ (2013) stürmte auf #3 der US-Charts und enthielt die herausragende Kollaboration ‘Alone‘ mit MGK. Der Nachfolger ‘Madness‘ kam in die Top 15 der US-Charts und erntete einhelliges Lob, so schwärmte die New York Times, das Album „bringt Zärtlichkeit und Pein zu gleich Teilen zusammen“. Alternative Press machte die Band 2014 zu seinem „Artist of the Year“ und packte sie ganze sechs Mal auf das Magazincover. SLEEPING WITH SIRENS spielten auf den großen Bühnen bei der Warped Tour, Reading & Leeds, daneben machte Kellin durch ein Duett mit Pierce The Veil auf dem Gold-ausgezeichneten ‘King For A Day‘ von sich reden. Nach einem aufregenden Jahr 2016 zog sich die Band im Januar 2017 zurück, um in den darauffolgenden sechs Monaten an dem zu arbeiten, was schließlich ‘Gossip‘ sein sollte.

Bei den Sessions tat die Band gleich eine ganze Reihe von Dingen zum ersten Mal. So nahmen sie erstmals in unterschiedlichen Bundesstaaten auf – unter anderem arbeiteten sie in Los Angeles, Nashville und New Jersey – und arbeiteten zum ersten Mal mit Produzent David Bendeth [Paramore, All Time Low]. Indem sie Gesangs- oder Gitarrenparts nicht selten für acht aufeinanderfolgende Stunden akribisch bearbeiteten, spielten sich die Musiker in einen Zustand „elektrisch aufgeladener“ Energie, wie Kellin es nennt.

„Es ist uns mit Bendeth endlich gelungen, das Live-Erlebnis einzufangen“, erklärt der Frontmann. „Wir haben die Produktion, klar, aber zugleich gibt es eine Rauheit, die durchkommt. David ist von der alten Schule. Er hat uns wirklich angetrieben und wir uns selbst auch. Es wurde uns klar, wozu wir als Künstler in der Lage sind, wir haben uns weiterentwickelt.“

 

Dieses Wachstum scheint auch auf der ersten Single ‘Legends‘ durch. Piano und Drums hallen kraftvoll wider, dazu singt Kellin die aufbauenden Worte „We could be legends after all“. Der Song ist ein triumphaler Ruf zu den Waffen, angetrieben von Flutwellen mächtiger Hooks und Gitarren.

„Es geht darum, dass du auf dein Leben und all die Hindernisse schaust, die vor dir liegen – und trotzdem den Glauben an dich und deine Liebe für dich selbst nicht verlierst, komme, was da wolle“, erklärt er. „Wenn du jemand Großes werden willst, musst du diese Zuversicht haben. Wir leben in einer Zeit, in der jeder von Social Media umzingelt ist und ständig bewertet wird. Die Stärke muss also von innen kommen.  Es ist ein Reminder, dass die investierte Arbeit und Zeit sich am Ende auszahlen.“

Über das treibende Klatschen auf dem Titeltrack ’Gossip’ croont Kellin vielsagend: „I got that new sound and when I come ‘round I’ll be your nightmare, I’m coming for you don’t be scared.” Der Song fasst das Leitbild des Albums zusammen und thematisiert nicht ohne Stolz die jüngsten Entwicklungen, begleitet von einer ebenso präzisen wie verzerrten sechssaitigen Gitarre und einem glühenden Falsett, die machtvoll in Erinnerung rufen, wie SLEEPING WITH SIRENS sich einst ins Gespräch brachten.

„Der Song diskutiert, was die Leute über dich sagen“, erklärt Kellin. „Er bezieht sich erneut auf die Sozialen Medien und darauf, wie Menschen generell reagieren. Jeder hat ständig eine Meinung über alles, sei sie nun gut oder schlecht. Dieses Album ist für uns ein ganz besonderes. Wir haben den Sprung gewagt. Wir stehen dahinter.“

Auf ‘One Man Army‘ entwickelt sich akustisches Gitarrenspiel zu einer Lawine elektronischer Störgeräusche und gesanglichen Sturzfluten, ‘Trouble‘ ist derweil an einem tanzbaren Groove aufgehängt und dreht sich um das offene Eingeständnis: „“I’m in trouble.”

„‘Trouble’ handelt davon, dass unser Blick von Dingen getrübt wird, die wir für wichtig halten“, fährt Kellin fort. „Wir geraten in Schwierigkeiten, weil wir das aus dem Auge verlieren, was wirklich zählt. Dies wieder zu erkennen und zu schätzen, darum geht es in dem Song. Für mich sind es die kleinen Dinge, beispielsweise die Momente, wenn ich in meinem eigenen Bett schlafen kann, aufwache und meine Tochter erblicke. Oder wenn Fans mir erzählen, dass ich ihnen dabei geholfen habe, schwere Zeiten durchzustehen.“

Für die Band markiert ‘Gossip‘ auch in anderer Hinsicht den Beginn eines neuen Kapitels: 2017 unterschrieben sie ihren ersten Major-Label-Deal bei Warner Bros. Records. Kellin dazu: „Sie ticken wie ein Indie wir fühlten uns sofort wie in einer Familie. Es erschien wie eine Fügung.

Am Ende bescherte ihr Mut zum Risiko SLEEPING WITH SIRENS ihr bisher mutigstes, strahlendstes und bestes Werk.

„Ganz egal, was die Leute sagen: Ich will die Hörer dazu ermutigen, selbst Risiken einzugehen“, schließt Kellin. „Unsere Band ist ein Wagnis eingegangen. Und dafür stehen wir ein. Das ist alles, was du als Künstler tun kannst. Dies ist mein Tagebuch. Alles, was mich ausmacht.“



 

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